Neue Bezahlarten überschwemmen in den letzten Monaten den Markt. Das hatten wir schon einmal: mit Entstehung des Internets waren auch eine grosse Zahl neuer Bezahlsysteme entstanden und in Wettbewerb getreten. Viele davon kennt heute niemand mehr. Aber einige wenige konnten sich auch als vollständig neue Zahlarten etablieren, z.B. Paypal.
Wer dachte, das Rennen um die Bezahlsysteme sei damit vor einigen Jahren entschieden, sieht sich jetzt getäuscht. Die letzten Monate hat sich eine zweite Welle neuer Zahlarten aufgebaut, die in 2012 zu einem heftigen Wettbewerb um dem bevorzugten Zahlungsweg der Onlinekäufer führen wird.
Nicht nur die zwei Mega-Player Amazon und Google sind mit amazon Checkout und Google Checkout in den Markt eingetreten, um dem zu eBay gehörenden Paypal Paroli zu bieten. Auch Deutschlands größter Logistiker DHL bietet seit Sommer (neben dem eigene Kaufportal MeinPaket.de) jedem Webshop-Betreiber das Zahlsystem DHL Checkout zur Nutzung an. Einer der Vorteile: Durch die Verbindung mit dem PostIdent-Verfahren ist die reale Identität des Zahlenden sichergestellt.
Aber nicht nur die grossen Konzerne finden hier ein neues Betätigungsfeld, auch der mit mehreren Finanzierungsrunden in den letzten Jahren gewachsene Marktplatz Tradoria macht seit Kurzem mit dem Tradoria Checkout auf sich aufmerksam und bietet dieses Bezahlsystem nicht nur für die eigenen Händler, sondern jedem Webshop an. Tradoria verspricht, so mit einer einzigen technischen Integration 10 Zahlarten (inkl. Rechnungszahlung und Paypal) in den eigenen Shop integrieren zu können.
Doch mit all der Vielfalt nicht genug. Auch bekannte Anbieter wie sofortüberweisung.de stellen sich jetzt breiter auf. Die Marke wird mit sofort-Lastschrift, sofort-Dauerauftrag und sofort-Rechnung ausgedehnt.
Abgesicherte Zahlung, auch bei Rechnung
Auffällig: viele Anbieter werben mit einer 100%igen Auszahlungsgarantie für den Händler – auch für Bestellungen auf Rechnung. Sie begeben sich damit in einen Markt, den bisher spezielle Dienstleister wie klarna oder andere Factoringanbieter betrieben haben. Der Wettbewerb in diesem Umfeld erhöht sich dadurch deutlich.
Der Kampf um die Vorherrschaft bei der Zahlung im Webshop
Spannend und derzeit kaum zu beantworten ist die Frage, welche Systeme und Anbieter sich auf Dauer durchsetzen können. So sehr jedes System für sich Vorteile hat, so wenig werden sich alle Anbieter dauerhaft etablieren können. die zweite Welle von sterbenden Zahlungssystemen ist schon jetzt abzusehen – es fragt sich nur, welche der vielen Anbieter wieder vom Markt verschwinden werden. Dieser Kampf jedoch wird nicht so leise und unauffällig verlaufen, wie in der ersten Welle. Denn diesmal sind grosse, finanzstarke Konzerne und gut mit Investitionsgeldern ausgestattete Unternehmen beteiligt.
Für Webshop-Händler wird die kommende Zeit zur Qual der Wahl werden. Die Auswahl der sinnvollen Anzahl von 5 bis maximal 7 Zahlungsarten wird nicht leicht. Aber der große Wettbewerb lässt andererseits auf gute Konditionen hoffen.
Produkte innerhalb von Facebook verkaufen – das ist genauso wenig Social Commerce, wie ein PDF-Bestellformular zum Ausdrucken E-Commerce ist. Für Social Commerce (S-Commerce) bedarf es mehr als das: die richtigen Produkte, die richtige Integration des Kaufprozesses und nicht zuletzt ein konsequenter Einsatz der Mechanismen sozialer Netzwerke.
Soziale Produkte
Viele Produkte sind von sich aus soziale Produkte. Das heißt, Sie haben
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Virtuelle Währungen – ein Tsunami, der sich fast unbeachtet in den letzten Jahren aufgebaut hat. Dabei sind sie “nur” ein weiterer Schritt in der jahrtausende alten Entwicklung von Tauschhandel und Naturgeld über Papierbildchen (Geldscheine) bis zu diesem elektronischem Geld (mehr Details dazu weiter unten).
Bereits seit drei Semestern ist dieses Thema Teil meiner Vorlesungen (E-Business Grundlagen, E-Commerce bzw. Mobile Commerce) an der FOM (Fachhochschule für Oekonomie & Management) und der DDA. Meine Studenten waren oft erstaunt und verwundert, was da eigentlich passiert im Internet und mit virtuellen Währungen. Und auch viele Praktiker und Fachleute haben das oft nur als “Spiel” oder unbedeutendes Nebenthema wahrgenommen. Jetzt aber wird die Brisanz in größerer Breite erkannt: die Wirtschaftswoche hat das Thema auf die Titelseite der aktuellen Ausgabe (28 vom 11.7.2011) genommen: “Vorsicht Cyber-Geld – wie im Netz neue Währungen entstehen – und wo die Gefahren lauern”.
Lob an die Wirtschaftswoche, die Bedeutung des Themas erkannt zu haben! Und Gruß an meine Studenten: so schnell kann ein scheinbar “skuriles” Thema breite Bedeutung erlangen und so zukunftsorientiert und praxisnah kann Vorlesung sein
Los ging es mit Tauschhandel und Naturalgeld
Die Entwicklung des uns heute so selbstverständlichen Geldes hat einen langen Weg hinter sich. Denn zuerst haben Menschen direkt getauscht: das geschlagene Reh gegen
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Mobiles Internet ist anders. Rein technisch gesehen mag es natürlich möglich sein, jede klassische Website auf einem Mobiltelefon anzuzeigen. AUnternehmen, die auf ein speziell für das mobile Internet optimiertes Angebot verzichten, handeln fahrlässig. Denn mobiles Internet wird anders genutzt als das klassische Web. Mobile Nutzer wollen andere Informationen am Smartphone als am Internet-Rechner zuhause. Und das führt zu einem klaren Unterschied zwischen mobilem und klassischen Internet – unabhängig davon, dass die zugrundeliegende Technik ähnlich sein mag.
Die folgende Tabelle zeigt
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Individuelle Einzelstücke in Massenfertigung produziert. Was sich noch vor 20 Jahren wie ein Widerspruch in sich angehört hat, ist heute tägliche Selbstverständlichkeit. Individuelle Schokobons von M&M, Ihr einmaliger Lego-Bausatz oder der ganz persönliche Schuh von Nike sind aber nicht nur etwas Neues, das der E-Commerce zu bieten hat. Sie stehen auch in einer Jahrhunderte alten Entwicklungslinie.
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Marketing im Internet hat einen unschätzbaren Vorteil: man kann den Erfolg meist deutlich besser messen, als in den klassischen Medien. Aber warum verzichten so viele Unternehmen auf diesen großen Vorteil? Warum bleibt bei so vielen der Erfolg des Onlinemarketings einfach nur fraglich?
Nur jeder zweite Anwender von Online-Marketing misst überhaupt den Erfolg seiner Maßnahmen. In einer Studie der Deutschen Post haben
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In der letzten Woche habe ich einen Vortrag halten dürfen zum Thema Handwerker und Internet. In diesem Zusammenhang habe ich eine Liste erstellt von Portalen, auf denen Handwerker Kunden finden können.
Diese Übersicht über Handwerker-Portale will ich meinen Lesern nicht vorenthalten, das aber mit einer Bitte verbinden:
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Immer mehr Unternehmen erkennen, dass neben der klassischen Website eine speziell auf Smartphones optimierte mobile Website existieren sollte. Oft steht bei einer Umsetzung von Klassik zu Mobil aber nur die Bildschirmgröße im Vordergrund der Anpassungsarbeiten – was aber für eine gute, an die Nutzerbedürfnisse angepasste mobile Website längst nicht ausreichend ist.
Hier ein paar (sicherlich nicht vollständige) Punkte, mit denen der Übergang von einer klassischen zu einer mobilen Website zu sinnvollen Ergebnissen führt:
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QR-Codes liegen im Trend. Die Überlegung, wie durch sie ein eindeutiger Mehrwert geschaffen werden kann, sollte bei deren Einatz im Vordergrund stehen.
Ein Best-Case-Projekt mit QR-Tags hat jetzt die US-Army umgesetzt und damit vorgemacht, die solche Tags zu besserem Naturverständnis beitragen können.
Im Frühjahr 2011 wurde ein Naturlehrpfad im Standort
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Als Vielreisende kennen wir das ja: das Hotelzimmer ist gleichzeitig immer auchzur Hälfe Büro. Und in der Internetbranche heißt das: ein Onlinezugang ist zwangsweise notwendig.
Da gibt es dann die Hotels, bei denen man mit UMTS ins Netz gehen muss. Dann die große Gruppe von Hotels, bei denen (für mehr oder weniger Geld) extra einZugang zum W-LAN gekauft werden muss. Und schließlich die postive Minderheit, bei der Internetzugang über W-LAN im Preis enthalten ist.
Ein außergewöhnliches Hotel findet man allerdings in Hannover: bei jedem Zimmer Standard und
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Tags: Bezahlarten, Webshop