Archiv März, 2010
Die meisten Bundesbürger von 14 bis 29 Jahren können sich ein Leben ohne Auto durchaus vorstellen – aber nicht ohne Internet oder Handy. Aufbauend auf dieser Studie von Bitkom berichtet die Wirtschaftswoche in der aktuellen Ausgabe (Nr. 13/2010 vom 29.03.2010) über den Einstieg von Daimler in das Carsharing-Geschäft.
Dieser WiWo-Artikel soll Anlass sein, einmal über die Chancen im Themenbereich Mobilität und Onlinemedien (klassisches und mobile Internet) nachzudenken. Denn so wie es aussieht, wachsen diese beiden Branchen gerade zusammen und werden die Mobilität der nächsten Jahrzehnte prägen.
Interessant wäre für die Bitkom-Studie wäre folgende Frage zu stellen: heißt für die jungen Erwachsenen (Alter bis 30)meinen “ich kann mir kein Leben vorstellen ohne Auto” oder ist gemeint ”ohne EIGENES Auto”? Denn Mobilität ist gerade auch für junge Menschen sehr wichtig, letztendlich mehr als früher. Aber die aus den Jahrzehnten des Wirtschaftswachstums stammende Bedeutung des eigenen Autos als Statussymbol sinkt bei jungen Erwachsenen sehr deutlich (so verkauft A.T.U. kaum noch Spoiler und “Auto-Nippes”, wie es die Wirtschaftswoche in einem anderen Artikel mit der Überschrift “Aktion Sorgenkind” berichtet).
Immer mehr treten bei Verkehrsmittels wie dem Auto der rationale Sinn in den Vordergrund: die Überbrückung von Entfernung und das Erreichen eines Ortes, kurz: Transport und Logistik. Und genau hier kommen die Onlinemedien ins Spiel und verändern die gesamte Mobilitätsbranche.
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Diese Woche ist die Studie “Online Visions 2010” erschienen von Procter & Gamble und Pilot erschienen. In einem aufwändigen Test wurde die Wirkung von Kampagnen mit klassischen Mediamix verglichen mit einer Kampagne mit 20% Online-Anteil am Budget.
Zuerst einmal hat die Studie für FMCG-Produkte nachgewiesen, was von Online-Beratern schon länger empfohlen wird: ein erhöhtes Onlinebudget steigert die Wirkung der Kampagne. Bei ca. 15-20% Budgetanteil für Online scheint ein Optimum zu liegen. Procter & Gamble hat angekündigt, in Kampagnen zukünftig die Online-Spendings auszubauen.
Aber fragen wir uns: sollte man jetzt immer genau 20% für den Online-Kanal ausgeben?
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Soeben wurde ein neues Whitepaper “Mobile Marketing – Basiswissen für Marketingverantwortliche” veröffentlicht.
Im Whitepaper finden sich Grundlagen zum Thema, es zeigt die Einbindung von Marketinginstrumenten des mobilen Marketings in den Marketing-Mix und verdeutlicht an konkreten Praxisbeispielen die Einsatzpotentiale.
Kostenfreier Download auf der Website der Agentur MagList OnlineManagement.
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Die Wirtschaftswoche hat in dieser Woche (Nr. 9 vom 13.02.2010) einen Artikel von Sascha Lobo veröffentlicht, der sich mit dem Konsequenzen aus Web 2.0 und der sozialen Vernetzung im Internet beschäftigt. Nicht einfach, die aus den sozialen Netzwerken resultierende gesellschaftliche Veränderungen und die Folgen für Wirtschaftsunternehmen auf nur ein-einhalb Seiten darzustellen. Da könnte man ganze Bücher dazu schreiben.
Hier als mein Beitrag zur Diskussion drei Thesen, warum das Thema “Weisheit der Massen” und soziale Vernetzung noch vergleichsweise wenig von Unternehmen genutzt wird:
1. Wir Alten
Viele Wirtschaftsunternehmen haben noch nicht erkannt, welcher Schatz sich im Internet verbirgt – aber auch welche Gefahren (wie so mancher PR-Gau des letzten Jahres gezeigt hat).
Warum das so ist?
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Tags: Automobil, Carsharing, Geschäftsmodelle, mobile Website, Mobilität, Reisen, Strategie, Taxi, Verkehr, Verkehrsmittel