Archiv der Kategorie ‘Allgemein’
Mehr als jeder 7. Internetnutzer geht mit einem analogen Modem ins Internet – und damit entsprechend langsam.
Das ist erschreckend – nicht weil diese Nutzer eine so langsame Technik einsetzen, sondern weil diese Tatsache in so vielen Internetagenturen und Marketingabteilungen ignoriert wird. Das kostet ganz konkret Kunde und Umsatz.
Natürlich spricht grundsätzlich nichts dagegen, viele Bilder im Webdesign einzusetzen oder Videos und interaktive Tools auf der Website einzusetzen. Das gehört heutzutage für erfolgreiche Internetauftritte auch dazu.
ABER: oft wird sich bei der Umsetzung ausschießlich auf den kreativen Teil und die eigentliche Funktionalität beschränkt – eben das, was man direkt sehen kann. Und in Agenturen und Unternehmen sind die Internetanschlüsse auch ausnahmslos zu schnell, als dass die der eigentlichen Zielgruppe der Website auftretenden Einschränkungen bemerkt würden. Eigentlich sollte in jeder Agentur ein Test-Rechner mit langsamen Internetzugang (z.B. Laptop mit GPRS-Mobilfunk-Zugang) stehen – so mancher Internetauftritt wäre besser.
Unwissen über die Notwendigkeiten und Möglichkeiten selbst bei Fachleuten, fehlende Anforderungen in Pflichtenheften sowie Etats, bei denen solche – scheinbar nicht so wichtigen – Details gestrichen werden, sind also die Ursache für Probleme von Websites. Aber wo kann man ansetzen?
Bilderkomprimierung, Ladereihenfolge und mehr
Ansätze für Optimierung von Internetseiten für langsamere Internetverbindungen
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Neue Bezahlarten überschwemmen in den letzten Monaten den Markt. Das hatten wir schon einmal: mit Entstehung des Internets waren auch eine grosse Zahl neuer Bezahlsysteme entstanden und in Wettbewerb getreten. Viele davon kennt heute niemand mehr. Aber einige wenige konnten sich auch als vollständig neue Zahlarten etablieren, z.B. Paypal.
Wer dachte, das Rennen um die Bezahlsysteme sei damit vor einigen Jahren entschieden, sieht sich jetzt getäuscht. Die letzten Monate hat sich eine zweite Welle neuer Zahlarten aufgebaut, die in 2012 zu einem heftigen Wettbewerb um dem bevorzugten Zahlungsweg der Onlinekäufer führen wird.
Nicht nur die zwei Mega-Player Amazon und Google sind mit amazon Checkout und Google Checkout in den Markt eingetreten, um dem zu eBay gehörenden Paypal Paroli zu bieten. Auch Deutschlands größter Logistiker DHL bietet seit Sommer (neben dem eigene Kaufportal MeinPaket.de) jedem Webshop-Betreiber das Zahlsystem DHL Checkout zur Nutzung an. Einer der Vorteile: Durch die Verbindung mit dem PostIdent-Verfahren ist die reale Identität des Zahlenden sichergestellt.
Aber nicht nur die grossen Konzerne finden hier ein neues Betätigungsfeld, auch der mit mehreren Finanzierungsrunden in den letzten Jahren gewachsene Marktplatz Tradoria macht seit Kurzem mit dem Tradoria Checkout auf sich aufmerksam und bietet dieses Bezahlsystem nicht nur für die eigenen Händler, sondern jedem Webshop an. Tradoria verspricht, so mit einer einzigen technischen Integration 10 Zahlarten (inkl. Rechnungszahlung und Paypal) in den eigenen Shop integrieren zu können.
Doch mit all der Vielfalt nicht genug. Auch bekannte Anbieter wie sofortüberweisung.de stellen sich jetzt breiter auf. Die Marke wird mit sofort-Lastschrift, sofort-Dauerauftrag und sofort-Rechnung ausgedehnt.
Abgesicherte Zahlung, auch bei Rechnung
Auffällig: viele Anbieter werben mit einer 100%igen Auszahlungsgarantie für den Händler – auch für Bestellungen auf Rechnung. Sie begeben sich damit in einen Markt, den bisher spezielle Dienstleister wie klarna oder andere Factoringanbieter betrieben haben. Der Wettbewerb in diesem Umfeld erhöht sich dadurch deutlich.
Der Kampf um die Vorherrschaft bei der Zahlung im Webshop
Spannend und derzeit kaum zu beantworten ist die Frage, welche Systeme und Anbieter sich auf Dauer durchsetzen können. So sehr jedes System für sich Vorteile hat, so wenig werden sich alle Anbieter dauerhaft etablieren können. die zweite Welle von sterbenden Zahlungssystemen ist schon jetzt abzusehen – es fragt sich nur, welche der vielen Anbieter wieder vom Markt verschwinden werden. Dieser Kampf jedoch wird nicht so leise und unauffällig verlaufen, wie in der ersten Welle. Denn diesmal sind grosse, finanzstarke Konzerne und gut mit Investitionsgeldern ausgestattete Unternehmen beteiligt.
Für Webshop-Händler wird die kommende Zeit zur Qual der Wahl werden. Die Auswahl der sinnvollen Anzahl von 5 bis maximal 7 Zahlungsarten wird nicht leicht. Aber der große Wettbewerb lässt andererseits auf gute Konditionen hoffen.
Virtuelle Währungen – ein Tsunami, der sich fast unbeachtet in den letzten Jahren aufgebaut hat. Dabei sind sie “nur” ein weiterer Schritt in der jahrtausende alten Entwicklung von Tauschhandel und Naturgeld über Papierbildchen (Geldscheine) bis zu diesem elektronischem Geld (mehr Details dazu weiter unten).
Bereits seit drei Semestern ist dieses Thema Teil meiner Vorlesungen (E-Business Grundlagen, E-Commerce bzw. Mobile Commerce) an der FOM (Fachhochschule für Oekonomie & Management) und der DDA. Meine Studenten waren oft erstaunt und verwundert, was da eigentlich passiert im Internet und mit virtuellen Währungen. Und auch viele Praktiker und Fachleute haben das oft nur als “Spiel” oder unbedeutendes Nebenthema wahrgenommen. Jetzt aber wird die Brisanz in größerer Breite erkannt: die Wirtschaftswoche hat das Thema auf die Titelseite der aktuellen Ausgabe (28 vom 11.7.2011) genommen: “Vorsicht Cyber-Geld – wie im Netz neue Währungen entstehen – und wo die Gefahren lauern”.
Lob an die Wirtschaftswoche, die Bedeutung des Themas erkannt zu haben! Und Gruß an meine Studenten: so schnell kann ein scheinbar “skuriles” Thema breite Bedeutung erlangen und so zukunftsorientiert und praxisnah kann Vorlesung sein
Los ging es mit Tauschhandel und Naturalgeld
Die Entwicklung des uns heute so selbstverständlichen Geldes hat einen langen Weg hinter sich. Denn zuerst haben Menschen direkt getauscht: das geschlagene Reh gegen
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Marketing im Internet hat einen unschätzbaren Vorteil: man kann den Erfolg meist deutlich besser messen, als in den klassischen Medien. Aber warum verzichten so viele Unternehmen auf diesen großen Vorteil? Warum bleibt bei so vielen der Erfolg des Onlinemarketings einfach nur fraglich?
Nur jeder zweite Anwender von Online-Marketing misst überhaupt den Erfolg seiner Maßnahmen. In einer Studie der Deutschen Post haben
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Es ist gar nicht so einfach: die richtige Schreibweise. Schaut man ins Internet, sind praktisch alle theoretisch möglichen Varianten im Einsatz:
- E-Commerce
- eCommerce
- e-Commerce
- ECommerce
- Ecommerce
- …
Aber nur zwei davon in korrekte Rechtschreibung und es wundert, dass selbst in Texten von Fachleuten (und auf der Website der einen oder anderen Internetagentur!) fehlerhafte Schreibweisen zu finden sind.
So ist es korrekt.
E-Commerce: das ist die laut Duden einzige offiziell richtige Schreibweise in der deutschen Sprache.
eCommerce: das ist die internationale, englischsprachige Schreibweise, die auch oft in deutschen Texten genutzt wird und als internationales Wort durchgehen kann.
Alles andere ist ohne Einschränkung einfach falsch. Hoffen wir, dass das irgendwann auch diejenigen Fachleute merken, die das Wort ihres eigenen Fachgebiets heutzutage noch in fehlerhafter Schreibweise nutzen.
Advent und Weihnachten stehen vor der Tür. Nur noch wenige Wochen und Tage sind es, bis ganz Deutschland in weihnachtlicher Dekoraktion erstrahlt und Millionen Deutscher sich fragen “was schenke ich am besten”?
Ein paar Ideen, wie Website-Betreiber im Rahmen des Onlinemarketings von der Adventszeit profitieren können, soll im folgenden aufgezeigt werden.
Newsletter im Advent
Zwei wichtige Zeitpunkte gibt es für den Kundenkontakt: frühzeitig und Last Minute. Frühzeitig für alle Konsumenten, die schon im November mit der Geschenkeplanung anfangen. Und Last-Minute für alle
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QR-Code
Damit eine Technik sinnvoll für das Marketing nutzbar ist, gibt es eine zentrale Voraussetzung: die Zielgruppe und potentielle Kunden müssen die jeweilige Technik kennen und sie akzeptieren.
Genau dieser Punkt ist jetzt für QR-Codes erreicht. Die Verbreitung steigt von Woche zu Woche, immer mehr Anbieter erkennen den großen Nutzen dieser kleinen schwarz-weiß-Mosaike.
So stehe ich heute heute in Berlin an einer Bushaltestelle. Ersatzhaltestelle für eine U-Bahnlinie im Bau. Ich warte auf den Bus und schau in der Gegend rum – um auf dem Busfahrplan der Verkehrsbetriebe Berlin plötzlich einen QR-Code zu erkennen
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Manche Entwicklungen kommen unweigerlich über die Jahre. Mal mit mehr, mal mit weniger Hype, aber sie kommen. Ein solches Thema ist das Thema 3D.
Lange Zeit nur Spielerei oder faszinierendes Kuriosum mit rot-blauen Papp-Brillen, durchsetzt es inzwischen die komplette Medienlandschaft. 3D-Kino ist schon fast selbstverständlich und auf der IFA sind 3D-Fernseher der große Renner in diesem Jahr. Und schon mehrere Jahre hat das Fraunhofer-Institut in Berlin 3D-Bildschirme, die keine Brillen mehr benötigen (wirklich faszinierend, wir waren dort mit dem Beraterverband BeraterDigital, bei dem ich Vorstand bin, mal zu Gast, um uns vor Ort über die neueste Technologie zu informieren).
Auch im Internet und in Onlinemarketing greift 3D um sich – mehr, als man es oft bewußt wahrnimmt. 3D ist auch hier ein großer, langfristiger Trend, den es für zukunftsweisendes Marketing aufzunehmen gilt
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2006 haben sich noch viele gewundert, warum Google als größte bis dahin durchgeführten Kauf das Portal YouTube für 1,3 Milliarden Euro übernimmt. Die Google-Strategie dahinter wird aber immer deutlicher und zeigt, dass der Preis keineswegs übertrieben war: Google wird auf diesem Weg echter Wettbewerber der Fernsehkonzerne.
Man kann sich bezüglich des Einstieg von Google in den Sportrechtemarkt, über hatte ich hier schon mehrmals geschrieben hatte, durchaus fragen, ob man sich Sport wirklich am Schreibtisch-PC ansehen will. Aber Google denkt schon viel weiter: Mit YouTube Leanback wird Google zum echten Fernsehkanal. Und mit Hilfe der neuen TV-Geräte kommt Google bzw. YouTube direkt auf die Bildschirme in den Wohnzimmern – denn fast alle neuen Geräte, die auf der IFA vorgestellt werden, sind Internet-geeignet.
Kurz zusammengefasst: Google kauft Rechte an Sport und anderen Inhalten, Google macht sich (bzw. ist schon) fit für den TV-Bildschirm – und Google ist ein großer Werbevermarkter – schon in Kürze als Konkurrent zu den TV-Sendern. So wird ein echter Schuh aus dem YouTube-Kauf.
Man muss es leider sagen: oft laufen Politik und die daran hängenden Institutionen der Zeit weit hinterher. Unverständnis für das Medium Internet, fragwürdige Gesetzesentwürfe oder die eher beschränkte Nutzung des Internets im Wahlkampf zeigen das deutlich.
Immer wieder gibt es aber auch Lichtblicke. So hat Niedersachen die Zeichen der Zeit erkannt und
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Tags: Internetagentur, Medium Internet, WebDesign, Webshop