Thomas Hörner - thomas-hoerner.de E-Commerce, Mobile Commerce und Onlinemarketing Monitor - thomas-hoerner.de Tablet & Handy - thomas-hoerner.de

Archiv der Kategorie ‘Strategischer Kommentar’

13. Juni 2013 Telefonservice, Retourenhandling und AGB als Google-Ranking-Faktoren?


Google macht ernst. Es ist noch gar nicht so lange her, da hat Google angekündigt, mit Blick auf den E-Commerce kundenfreundliche Shops bei der Suche zu bevorzugen. Wie aber so eine Idee umsetzen? Wie kann ein Google-Crawler (immerhin eine Maschine) feststellen, ob ein -E-Commerce-Versandhändler zufriedene Kunden hat?

Klar, eine Maschine kann

Weiterlesen »»»

19. September 2012 Taxi und QR Code: sinnvoll oder nicht?


Bild Taxi-Tür mit QR Code

Taxi in Braunschweig am 19.9.2012

QRGestern noch habe ich (als Referent zu Mobile Commerce gebucht) mit Marketingverantwortlichen über den sinnvollen (!) Einsatz von QR Codes diskutiert. Heute morgen dann steht vor dem Hotel ein Taxi mit einem QR Code auf der Seitentür. Ob das wohl sinnvoll ist? Natürlich probiere ich es aus …

Erste Erfahrung: der Code ist schwer zu scannen. Der Grund: die Taxi-Farbe ist ein eher dunkel beige, auf das der QR Code aufgebracht ist. Und QR Codes funktionieren aufgrund des Kontrastes

Weiterlesen »»»

12. September 2012 Social Media und das Märchen des Kontollverlustes in der Markenführung


“Social Media … Es droht der Kontrollverlust über Medienkanäle und das Konsumentenverhalten…” lese ich gerade (media spectrum: Social Media in Theorie und Praxis, Retrospektive zum MUM Kongress 2012). Kontrollverlust durch Social Media? Welch Falscheinschätzung früherer und heutiger Kontrollmöglichkeiten. Und Kontrollverlust über das Verhalten von Konsumenten? Was für eine arrogante Vorstellung vom Konsumenten, dass dessen Verhalten kontrolliert wurde bzw. zu kontrollieren ist? Kein Wunder, dass manch Marketingmanager sich mit der Markenführung in Zeiten von Social Media schwer tut.

Betrachten wir den angeblichen Kontrollverlust der Mediankanäle mal etwas genauer:

Weiterlesen »»»

14. Juli 2011 Social Commerce muss endlich sozial werden!


Produkte innerhalb von Facebook verkaufen – das ist genauso wenig Social Commerce, wie ein PDF-Bestellformular zum Ausdrucken E-Commerce ist. Für Social Commerce (S-Commerce) bedarf es mehr als das: die richtigen Produkte, die richtige Integration des Kaufprozesses und nicht zuletzt ein konsequenter Einsatz der Mechanismen sozialer Netzwerke.

Soziale Produkte

Viele Produkte sind von sich aus soziale Produkte. Das heißt, Sie haben

Weiterlesen »»»

22. November 2010 Quick Response auf dem Durchmarsch


Ein paar mal schon habe ich in den letzten Wochen und Monaten hier auf die Quick Response Codes (QR-Codes) hingewiesen, mit denen sich gedruckte Anzeigen multimedial erweitern, Produktverpackungen mit umfangreichen Hintergrundinformationen hinterlegen oder jedes reale Objekt virtuell erweitern lassen.

Dass QR-Codes auf dem Sprung sind, sich in der Breite durchzusetzen abzusehen. Und bei allen Vorträgen und Beratungen, bei denen ich in letzter Zeit auch über QR-Codes gesprochen hatte, war große Resonanz von Markenherstellern und Händlern zu spüren.

Wie schnell aber die Verbreitung fortschreitet hat selbst mich überrascht:

Weiterlesen »»»

2. Oktober 2010 Die Multi-Channel-Anzeige – Wertsteigerung für Printanzeigen?!


Verlage leben nicht vom Verkaufspreis am Kiosk, sondern von den Einnahmen der darin gedruckten Anzeigen. Die Einnahmen für diese Anzeigen sinken aber – teils schmerzhaft – mit sinkender Auflagenhöhe. Und das hat der Print-Journalismus mit dem Internets auch zu verkraften (auch wenn das manchmal arg übertrieben dargestellt wird – interessanter Artikel dazu von Spießer Alfons in der horizont).

Die erste Reaktion: Verlage bauen Internetportale und versuchen dort das zu tun, was sie immer getan haben, nämlich Anzeigen zu verkaufen. Aber hier sind die Erlöse niedriger (Grund: mehr verfügbare Seiten = mehr Werbeplatz = sinkende Preise). Inzwischen hat man gemerkt, dass dieser Weg, das alte Geschäftsmodell einfach in der Internet übertragen zu wollen, kein Königsweg ist.

Ähnliches wird mit dem aktuellen Hoffnungsträger iPad passieren:  für welche Inhalte Kunden überhaupt bereit sind zu zahlen und wieviel Apple selbst an den Anzeigen (wenn sie überhaupt zugelassen werden!) mitverdienen will, das ist noch völlig offen.

Warum aber nutzt die Verlagsbranche nicht die Chancen der elektronischen Medien, um den Wert einer gedruckten Anzeige zu erhöhen? Warum machen sich so wenige

Weiterlesen »»»

20. Juni 2010 TV versus Google & Co.


Es scheint sich zu bestätigen. Die großen Internetunternehmen werden zunehmend zu Konkurrenten der großen TV-Unternehmen.

In meinem Beitrag “Bundesliga auf YouTube???” hatte ich bereits Anfang Februar darauf hingewiesen, dass Google & Co.  sich immer stärker in den Sportrechte-Markt vorwagen. Damals waren das noch vorwiegend Versuche in Indien und anderen Nicht-Westlichen Ländern.

Inzwischen sind wir einen Schritt weiter. Am 3. Mai 2010 verkündete das Handelsblatt unter der Überschrift Netzgiganten schnappen sich den Ball darüber, dass Google, Yahoo und andere inzwischen einen Schritt weiter sind. So hat sich Yahoo in Großbrittanien bereits die Premier League für die Verwertung im Internet gesichert.

Man darf sicher sein: da kommen noch ganz andere Deals.  Mit Finanzkraft werden Internetunternehmen die etablierten TV-Sender zunehmend ausstechen. Stellen wir uns schon mal drauf aus: schon ab 2011 werden für wichtige Sportveranstaltungen Google (mittels YouTube), Yahoo und andere zentrale “Sendeanstalten” für hochkarätigen Sport sein.

29. März 2010 Mobilität der Zukunft – Internet statt eigenes Auto?


Die meisten Bundesbürger von 14 bis 29 Jahren können sich ein Leben ohne Auto durchaus vorstellen – aber nicht ohne Internet oder Handy. Aufbauend auf dieser Studie von Bitkom berichtet die Wirtschaftswoche in der aktuellen Ausgabe (Nr. 13/2010 vom 29.03.2010) über den Einstieg von Daimler in das Carsharing-Geschäft.

Dieser WiWo-Artikel soll Anlass sein, einmal über die Chancen im Themenbereich Mobilität und Onlinemedien (klassisches und mobile Internet) nachzudenken. Denn so wie es aussieht, wachsen diese beiden Branchen gerade zusammen und werden die Mobilität der nächsten Jahrzehnte prägen.

Interessant wäre für die Bitkom-Studie wäre folgende Frage zu stellen: heißt für die jungen Erwachsenen (Alter bis 30)meinen “ich kann mir kein Leben vorstellen ohne Auto” oder ist gemeint ”ohne EIGENES Auto”? Denn Mobilität ist gerade auch für junge Menschen sehr wichtig, letztendlich mehr als früher. Aber die aus den Jahrzehnten des Wirtschaftswachstums stammende Bedeutung des eigenen Autos als Statussymbol sinkt bei jungen Erwachsenen sehr deutlich (so verkauft A.T.U. kaum noch Spoiler und “Auto-Nippes”, wie es die Wirtschaftswoche in einem anderen Artikel mit der Überschrift “Aktion Sorgenkind” berichtet).

Immer mehr treten bei Verkehrsmittels wie dem Auto der rationale Sinn in den Vordergrund: die Überbrückung von Entfernung und das Erreichen eines Ortes, kurz: Transport und Logistik. Und genau hier kommen die Onlinemedien ins Spiel und verändern die gesamte Mobilitätsbranche.

Weiterlesen »»»

2. März 2010 Web 2.0 und soziale Vernetzung – zum Artikel in der Wirtschaftswoche


Die Wirtschaftswoche hat in dieser Woche (Nr. 9 vom 13.02.2010) einen Artikel von Sascha Lobo veröffentlicht, der sich mit dem Konsequenzen aus Web 2.0 und der sozialen Vernetzung im Internet beschäftigt. Nicht einfach, die aus den sozialen Netzwerken resultierende gesellschaftliche Veränderungen und die Folgen für Wirtschaftsunternehmen auf nur ein-einhalb Seiten darzustellen. Da könnte man ganze Bücher dazu schreiben.

Hier als mein Beitrag zur Diskussion drei Thesen, warum das Thema “Weisheit der Massen” und soziale Vernetzung noch vergleichsweise wenig von Unternehmen genutzt wird:

1. Wir Alten
Viele Wirtschaftsunternehmen haben noch nicht erkannt, welcher Schatz sich im Internet verbirgt – aber auch welche Gefahren (wie so mancher PR-Gau des letzten Jahres gezeigt hat).
Warum das so ist?

Weiterlesen »»»

17. Februar 2010 Warum sich der Handel dringend mit Mobile beschäftigen muss


Die mobile Welle rollt. Aber überrollt Sie die Handelsunternehmen schneller, als dort Strategien für diese Herausforderungen entwickelt werden?

Sicher: praktisch jeder Markenherstellern hat sich schon mit mobilem Marketing beschäftigt und alle größeren Unternehmen und Marken habe auch schon eine mobile Website bzw. eine App. Aber haben eigentlich die Handelsketten schon erkannt, dass das nur Peanuts sind im Vergleich zu den, was da auf sie zurollt?

Weiterlesen »»»