26. Juli 2010 Science Fiction ist heute – Vom Telefon zum Universalwerkzeug
In Science Fiction Filmen war es schon immer ganz einfach: die Helden hatten ein kleines, unscheinbares Gerät, das irgendwie alles konnte. Es hat übersetzt, den Weg gewiesen, war eine universelle Wissensdatenbank, hat sich um die Gesundheit gekümmert und in den unterschiedlichsten Situationen des täglichen Lebens eines Raumfahrers geholfen. Und das alles mit einem Gerät, das in die Hosentasche passt.
Jetzt sind wir alle solche Helden. Millionen von Menschen haben inzwischen Computer in der Hosentasche, die leistungsfähiger sind als der Computer, der bei der Apollo-Mision zum Mond als Bordcomputer fungierte.
Diese internetfähigen Mobiltelefone – Smartphone genannt – wissen, wo sie sind und in welche Himmelrichtung sie gerade gehalten werden. Sie sagen Ihnen, dass die Handcreme vor Ihnen in einer Drogerie genau 231 Meter entfernt € 3,19 kostet (barcoo, Codecheck oder andere). Sie können mit diesem Smartphone ein Gemälde abfotografieren und bekommen sofort Maler, Entstehungsdatum und die ausführliche Analyse eines Kunstexperten (Goggles). Sie lassen sich anzeigen, welches Sternbild von Ihrem Standort aus jetzt gerade wo genau am Himmel ist (Google Sky Map). Und Sie verschicken Ihren Brief auch dann, wenn Sie gerade keine Briefmarke zur Hand haben: einfach mit dem internetfähigen Mobiltelefon frankieren und eine Wegbeschreibung zum nächste Briefkasten anzeigen lassen (Handy Porto Deutsche Post). Dass Sie dasselbe Mobiltelefon auch als Taschenlampe (z.B. Flashlight), Wasserwaage (z.B. Bubble) oder Eieruhr (Maggi) verwenden können, ist dann nur noch Nebensache.
Das alles ist keine Science Fiction. Die genannten Beispiele werden bereits tausendfach genutzt und sind seit Monaten oder sogar Jahren verfügbar. Einzige Voraussetzung: sie besitzen ein solches Gerät. Kosten? Bei Abschluss eines Mobilfunkvertrags zwischen € 1€ und € 50,-. Die Software für oben aufgeführte Beispiele kostet nichts.
Es dürfte so nicht verwunderlich sein, dass Mobile Marketing und Mobile Commerce eine immer größere Bedeutung zukommt. Es ist allerdings nicht damit getan, den Webshop aus dem klassischen Internet auf das kleine Display der Smartphones zu portieren. So wenig wie der Webshop dem Aussehen eines gedruckten Katalogs gleicht, so stark unterscheidet sich sinnvolles mobiles Marketing vom klassischen Onlinemarketing.
Die neueste Ausgabe des Beraterbriefs “eBriefing Mobile” mit dem Thema “Kleiner Bildschirm – große Wirkung. Oder: mit dem mobilen Internet Marketingziele erreichen” gibt eine erste Einführung in das Thema Mobile Marketing mit praktischen Tipps ebenso wie mit theoretischen und strategischen Hintergründen.










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