2. Oktober 2010 Die Multi-Channel-Anzeige – Wertsteigerung für Printanzeigen?!
Verlage leben nicht vom Verkaufspreis am Kiosk, sondern von den Einnahmen der darin gedruckten Anzeigen. Die Einnahmen für diese Anzeigen sinken aber – teils schmerzhaft – mit sinkender Auflagenhöhe. Und das hat der Print-Journalismus mit dem Internets auch zu verkraften (auch wenn das manchmal arg übertrieben dargestellt wird – interessanter Artikel dazu von Spießer Alfons in der horizont).
Die erste Reaktion: Verlage bauen Internetportale und versuchen dort das zu tun, was sie immer getan haben, nämlich Anzeigen zu verkaufen. Aber hier sind die Erlöse niedriger (Grund: mehr verfügbare Seiten = mehr Werbeplatz = sinkende Preise). Inzwischen hat man gemerkt, dass dieser Weg, das alte Geschäftsmodell einfach in der Internet übertragen zu wollen, kein Königsweg ist.
Ähnliches wird mit dem aktuellen Hoffnungsträger iPad passieren: für welche Inhalte Kunden überhaupt bereit sind zu zahlen und wieviel Apple selbst an den Anzeigen (wenn sie überhaupt zugelassen werden!) mitverdienen will, das ist noch völlig offen.
Warum aber nutzt die Verlagsbranche nicht die Chancen der elektronischen Medien, um den Wert einer gedruckten Anzeige zu erhöhen? Warum machen sich so wenige
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Tags: Anzeigen, Marketingmix, Multi-Channel, QR-Code, Verlagsbranche, Werbeeffizienz, Werbewirkung