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Artikel mit dem Tag ‘Webshop’

28. Januar 2012 Das Internet ist langsamer als gedacht


Mehr als jeder 7. Internetnutzer geht mit einem analogen Modem ins Internet – und damit entsprechend langsam.

Das ist erschreckend – nicht weil diese Nutzer eine so langsame Technik einsetzen, sondern weil diese Tatsache in so vielen Internetagenturen und Marketingabteilungen ignoriert wird. Das kostet ganz konkret Kunde und Umsatz.

Natürlich spricht grundsätzlich nichts dagegen, viele Bilder im Webdesign einzusetzen oder Videos und interaktive Tools auf der Website einzusetzen. Das gehört heutzutage für erfolgreiche Internetauftritte auch dazu.

ABER: oft wird sich bei der Umsetzung ausschießlich auf den kreativen Teil und die eigentliche Funktionalität beschränkt – eben das, was man direkt sehen kann. Und in Agenturen und Unternehmen sind die Internetanschlüsse auch ausnahmslos zu schnell, als dass die der eigentlichen Zielgruppe der Website auftretenden Einschränkungen bemerkt würden. Eigentlich sollte in jeder Agentur ein Test-Rechner mit langsamen Internetzugang (z.B. Laptop mit GPRS-Mobilfunk-Zugang) stehen – so mancher Internetauftritt wäre besser.

Unwissen über die Notwendigkeiten und Möglichkeiten selbst bei Fachleuten, fehlende Anforderungen in Pflichtenheften  sowie Etats, bei denen solche – scheinbar nicht so wichtigen – Details gestrichen werden, sind also die Ursache für Probleme von Websites. Aber wo kann man ansetzen?

Bilderkomprimierung, Ladereihenfolge und mehr

Ansätze für Optimierung von Internetseiten für langsamere Internetverbindungen

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25. September 2011 Zahlungsarten – die zweite Welle


Neue Bezahlarten überschwemmen in den letzten Monaten den Markt. Das hatten wir schon einmal: mit Entstehung des Internets waren auch eine grosse Zahl neuer Bezahlsysteme entstanden und in Wettbewerb getreten. Viele davon kennt heute niemand mehr. Aber einige wenige konnten sich auch als vollständig neue Zahlarten etablieren, z.B. Paypal.

Wer dachte, das Rennen um die Bezahlsysteme sei damit vor einigen Jahren entschieden, sieht sich jetzt getäuscht. Die letzten Monate hat sich eine zweite Welle neuer Zahlarten aufgebaut, die in 2012 zu einem heftigen Wettbewerb um dem bevorzugten Zahlungsweg der Onlinekäufer führen wird.

Nicht nur die zwei Mega-Player Amazon und Google sind mit amazon Checkout und Google Checkout in den Markt eingetreten, um dem zu eBay gehörenden Paypal Paroli zu bieten. Auch Deutschlands größter Logistiker DHL bietet seit Sommer (neben dem eigene Kaufportal MeinPaket.de) jedem Webshop-Betreiber das Zahlsystem DHL Checkout zur Nutzung an. Einer der Vorteile: Durch die Verbindung mit dem PostIdent-Verfahren ist die reale Identität des Zahlenden sichergestellt.

Aber nicht nur die grossen Konzerne finden hier ein neues Betätigungsfeld, auch der mit mehreren Finanzierungsrunden in den letzten Jahren gewachsene Marktplatz Tradoria macht seit Kurzem mit dem Tradoria Checkout auf sich aufmerksam und bietet dieses Bezahlsystem nicht nur für die eigenen Händler, sondern jedem Webshop an. Tradoria verspricht, so mit einer einzigen technischen Integration 10 Zahlarten (inkl. Rechnungszahlung und Paypal) in den eigenen Shop integrieren zu können.

Doch mit all der Vielfalt nicht genug. Auch bekannte Anbieter wie sofortüberweisung.de stellen sich jetzt breiter auf. Die Marke wird mit sofort-Lastschrift, sofort-Dauerauftrag und sofort-Rechnung ausgedehnt.

Abgesicherte Zahlung, auch bei Rechnung

Auffällig: viele Anbieter werben mit einer 100%igen Auszahlungsgarantie für den Händler – auch für Bestellungen auf Rechnung. Sie begeben sich damit in einen Markt, den bisher spezielle Dienstleister wie klarna oder andere Factoringanbieter betrieben haben. Der Wettbewerb in diesem Umfeld erhöht sich dadurch deutlich.

Der Kampf um die Vorherrschaft bei der Zahlung im Webshop

Spannend und derzeit kaum zu beantworten ist die Frage, welche Systeme und Anbieter sich auf Dauer durchsetzen können. So sehr jedes System für sich Vorteile hat, so wenig werden sich alle Anbieter dauerhaft etablieren können. die zweite Welle von sterbenden Zahlungssystemen ist schon jetzt abzusehen – es fragt sich nur, welche der vielen Anbieter wieder vom Markt verschwinden werden. Dieser Kampf jedoch wird nicht so leise und unauffällig verlaufen, wie in der ersten Welle. Denn diesmal sind grosse, finanzstarke Konzerne und gut mit Investitionsgeldern ausgestattete Unternehmen beteiligt.

Für Webshop-Händler wird die kommende Zeit zur Qual der Wahl werden. Die Auswahl der sinnvollen Anzahl von 5 bis maximal 7 Zahlungsarten wird nicht leicht. Aber der große Wettbewerb lässt andererseits auf gute Konditionen hoffen.

3. Juli 2010 Facebook für Firmen ohne Facebook-Ambitionen


Eigentlich interessiert Sie Facebook nicht. Sie betreiben zwar eine Website und vielleicht sogar intensives Onlinemarketing – aber Facebook hat für Sie keine Bedeutung. Vielleicht passt Facebook nicht in Ihre Strategien und Kampagnen, vielleicht Sie haben derzeit nicht das passende Personal, es fehlt das Know-How oder es ist noch kein Budget für Social Marketing in Facebook eingeplant.

Und trotzdem: Facebook ist für Sie wichtig! Auch wenn Sie dort kein Profil und keine Fanseite planen.

Denn mit Hilfe von Facebook steigern Sie die Nutzungsintensität Ihrer Website, bringen mehr Besucher dazu, die Login-pflichtigen Bereiche zu nutzen und erhöhen die Conversion Rate von Webshops. Selbst wenn Sie “nur” eine eigene Website haben und nicht in Facebook aktiv werden wollen, sollten Sie sich deshalb unbedingt mit Facebook for Websites bzw. Facebook Connect beschäftigen.

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25. Februar 2010 Schuhhändler mit langfristiger Strategie


Ein Schuhhändler macht uns vor, wie man sich Schritt für Schritt vom Ladengeschäft hin zum Multi-Channel-Anbieter entwickelt und sinnvoll mit den Onlinemedien umgeht.

Die Unternehmensgruppe Görtz wird bereits 1875 in Hamburg als Herren-Schuhfachgeschäft gegründet und wird über die Jahre zu einem Filialbetrieb mit heute über 200 Filialen in mehreren Ländern.

Beim Blick auf das Onlinemarketing ist erst einmal auffällig, dass Görtz zwar ab 1996 mit einer Website im Internet vertreten ist, aber erst 2003 einen eigenständigen Webshop eröffnet. Zu diesem Zeitpunkt ist der Hype zur Jahrtausendwende schon längst vorbei und das Internet  nicht unbedingt das zentrale Thema im Marketing. Viele andere sind mehrere Jahre vorher schon in den E-Commerce eingestiegen.

Dieser “späte” Einstieg passt aber zur scheinbaren Strategie, die Görtz seine Erfolge über Jahre bescheert:

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